Karoline Eichhorn


Schauspielerin
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Leben & Werk

Karoline Eichhorn ist die klassische Besetzung für die kühle Blonde. Seit ihrem Durchbruch im Thriller „Der Sandmann“ neben Götz George war sie in zahllosen Fernsehproduktionen und einigen Kinofilmen zu sehen. Die herbe Schönheit mit der mädchenhaften Ausstrahlung ist mit sich und ihrer Arbeit allerdings selten zufrieden.

Karoline Eichhorn wurde am 9. November 1965 in Stuttgart geboren. Nach ihrem Fachabitur absolvierte sie die Folkwang-Schauspiel-Schule in Essen. 1989 debütierte die Schauspielerin an der Schaubühne Berlin und bekam dort ihr erstes festes Theaterengagement. Anschließend spielte sie drei Jahre lang am Schauspielhaus Bochum. Ihren Fernsehdurchbruch brachte Nico Hofmanns mehrfach ausgezeichneter Thriller „Der Sandmann“ im Jahr 1995. Weitere viel beachtete Filme waren „Gegen Ende der Nacht“ unter der Regie von Oliver Storz aus dem Jahr 1998 oder Dominik Grafs radikales Melodram „Der Felsen“, das 2002 Publikum und Kritik spaltete.

2005 gehörte Karoline Eichhorn als Sektenopfer zum Ensemble von Christian Görlitz‘ Fernsehfilm „Die Verlorenen“. Im selben Jahr stand sie als Bürgermeistertöchter Freya im Fernsehfilm „Drei Schwestern Made in Germany„, der in der frühen Nachkriegszeit spielt, kurz vor ihrer Hochzeit, doch dann tauchen entlarvende Fotos mit ihr und Joseph Goebbels auf. Eine Plattenbausiedlung in Berlin ist Spielort des nächsten Films, „Du bist nicht allein“: Nachdem sie sich von ihrem arbeitslosen Ehemann getrennt hat, versucht die ehemalige Schauspielerin wieder an Rollen zu kommen. Regisseur Bernd Böhlich hat in seiner Tragikomödie Herbert Knaup als ihren Ehemann besetzt. In der Mysteryserie „4 gegen Z“ (2004 bis 2007) war sie die Mutter von vier Kindern, die gegen einen rätselhaften Herrscher der Finsternis kämpfen. Nach Auftritten in einigen Tatort-Folgen musste sie in „Schattenkinder“ nach dem Tod ihrer Nichte feststellen, dass ihre Schwester an dem Münchhausen- Stellvertreter-Syndrom leidet. In „Die Eisbombe„, einem satirischen Spielfilm von 2008, fällt ein kleiner Meteorit auf das Hausdach der Familie Schuhmann-Weil. Die überbesorgten Eltern (Eichhorn und Peer Martiny) ziehen daraufhin mit ihrem Sohn in einen Bunker.

Im wirklichen Leben ist Caroline Eichhorn mit dem Schriftsteller Arne Nielsen verheiratet und lebt mir ihm und ihrem Kind in Hamburg. Die als äußerst selbstkritisch bekannte Schwäbin wurde mit wichtigen Film- und Fernsehpreisen bedacht. So erhielt sie unter anderem den renommierten Adolf-Grimme-Preis, den Goldenen Löwen von RTL, den Bayerischen Fernsehpreis sowie eine Nominierung als „Beste Hauptdarstellerin“ für den Deutschen Filmpreis für ihre Rolle als Katrin in „Der Felsen“.

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